In Sachen Gegnerbeobachtung setzt der Bundesligist Werder Bremen auf neue Technologien: Ein Scout des Vereins flog vor dem Spiel mit einer Drohne über das Trainingsgelände des TSG Hoffenheim. Laut Weser-Kurier sagte Werder-Geschäftsführer Baumann auf einer Pressekonferenz: „Wir waren mit einem unserer Scouts vor Ort. Wir haben versucht, einige hilfreiche Informationen zu bekommen. Dort kam auch kurzzeitig eine Drohne zum Einsatz.“
Spiegel Online berichtet zum Fall:
Die Polizei hat laut Hoffenheims Klubsprecher Holger Kliem Ermittlungen aufgenommen, da das Fliegen mit Drohnen über Menschenansammlungen verboten ist. Am Freitag betonte Baumann, „nichts Illegales“ getan zu haben. Die Drohne sei nicht über den Platz geflogen, auf dem trainiert wurde. Mit Hoffenheim sei alles geklärt.
Die Diskussion um die Regulierung von Drohnen dürfte durch solche Fälle und die Vorkommnisse auf dem Flughafen London Gatwick neuen Auftrieb bekommen.
